| Aussage Valentin | Bekannte Fakten |
| Aus der Stadtkonferenz zum Dialogforum Flughafen ist keine Bürgerinitiative ausgeschlossen worden. Auch nicht die Bürgerinitiative 'Liesing gegen Fluglärm und die 3. Piste' | Wie bereits oben stehend beschrieben, hat von der „BI Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste“ niemand je eine Einladung erhalten, die Einschränkung auf eingeladene war somit eine eindeutige Ausladung. |
| Der gestrige Termin der Stadtkonferenz musste übrigens abgesagt werden...Der einzige Vertreter des Flughafens war erkrankt. | Üblicherweise gibt es mehrere Vertreter des Flughafens, auch dieses Mal waren 2 Vertreter des Flughafen eingeladen. |
| Zur nächsten Stadtkonferenz werden selbstverständlich wieder VertreterInnen aller Bürgerinitiativen eingeladen - wie auch in der Vergangenheit. | siehe oben |
| Die Messeinheiten zur Schallmessung sind national und international von der WHO, der Europäischen Kommission und in österreichischen Gesetzen festgelegt."Es ist illusionär zu glauben, dass wegen und für Wien diese Regelungen geändert werden können. Es wäre wünschenswert, wieder zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren und sich nicht von parteipolitisch motivierten Vorwahlkämpfen leiten zu lassen", sagt Erich Valentin. | Tatsächlich erklärt die WHO, dass die Lärmmessung nach dB(A) für tieffrequenten Lärm (wie in Flugzeugtriebwerke produzieren) ungeeignet ist und verweist auf eine Messung nach dB(C), was sich aber noch nicht in den gesetzlichen Vorgaben für die Lärmmessung von Fluglärm in Österreich niedergeschlagen hat. Die Weigerung entsprechende Hörbeispiele in die Tagesordnung der Stadtkonferenz mitaufzunehmen dient jedenfalls nicht der sachlichen Diskussion. |
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| Abendausgabe | Tagesausgabe |
Die Stellungnahme
gegen den
rücksichtlosen Flughafenausbau hatten bis am
Donnerstag
den 3.12.2009 in der Früh bereits 765 engagierte
BürgernInnen
unterschrieben. Das so viele Liesinger und ihre Nachbarn die
Stellungnahme gegen den rücksichtlosen Flughafenausbau und
für die Rücknahme der Flugrouten über ihren
dicht
besiedelten Gebiet unterschrieben haben, zeigt nicht nur die
enorme Betroffenheit durch Fluglärm in Liesing und Umgebung,
sondern auch, dass die Liesinger nach wie vor nicht bereit sind, sich
ihre Lebensqualität und Gesundheit zu Gunsten minimaler
Vorteile
für den Flugverkehr, zerstören zu lassen.
Bei der letzten Info- und
Diskussionveranstaltungen wurden trotz des kalten Wetters wieder 65
Stellungnahmen zur nachträglichen
Umweltverträglichkeitsprüfung des Flughafens
von
engagierten Bürgern aus Liesing und den angrenzenden
Gebieten unterschrieben. Ein klares Signal
dafür, wie sehr die Menschen in Liesing und Umgebung die
rücksichtlose und unnötige Verlegung von Flugrouten
auf dicht
besiedeltes Gebiet nervt.
Bei der letzten Info- und
Diskussionveranstaltungen wurden trotz des kalten Wetters bereits
über 60 Stellungnahmen zur nachträglichen
Umweltverträglichkeitsprüfung des Flughafens
von
engagierten Bürgern unterschrieben. Unterschriftenlisten
mit der Stellungnahme der BI Liesing gegen Fluglärm
und eine Ausfüllhilfe
sind
jetzt auch elektronisch verfügbar. Ausgefüllte
Unterschriftenlisten können beim nächsten Treffen am
11.11.
um 19h im Gasthaus Brandauer am Mauer Hauptplatz, Gesslg. 4 abgegeben
werden oder an das entsprechende Postfach der BI Liesing geschickt
werden.![]() |
Der
rücksichtlose Flughafenausbau zum
Transitflughafen hat nicht nur zu
einem Finanzskandal um den Skylink geführt. Mit der Verlegung von Flugrouten auf das dicht besiedelte Liesing für die AUA hat man auch einen Umweltskandal geschaffen. Auf diesen hat die parteiunabhängige Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm und gegen die 3. Piste" daher auch während der Skylink-Diskussion im Gemeinderat aufmerksam gemacht! Der am Foto sichtbare stumme Protest war erst der Anfang. Auf zwei weitere Transparente mit "5 Jahre Fluglärmterror über Liesing sind genug!" und "Fluglärm + krebserregender Feinstaub über Liesing NEIN Danke!" reagierte die Rathauswache dann mit einem verärgerten: "Das ist aber jetzt nicht mehr lustig!" Antwort, die auch im Gemeinderatssaal gut zu hören war: "Nicht mehr lustig ist es, seit 5 Jahren täglich überflogen zu werden!" |
Bei
der Infoveranstaltung am Samstag, den 11.09.2009, beim Merkur-Markt auf
der Breitenfurter Strasse konnten sehr viele Menschen erreicht werden.
So war es problemlos möglich in nur 3h um
die 1000
Info-Folder und etwa 250 Presseaussendungen mit Einladung zum
nächsten Treffen der BI weiterzugeben.
Überdurchschnittlich oft wurde der Wunsch
geäußert,
gegen den Fluglärm zu unterschreiben, was zeigt, dass das
Problem
Fluglärm unter den Fingernägeln brennt.


Der
dröhnenden Fluglärm, dem die
Liesinger täglich ausgesetzt sind, erscheint in
den dem neuesten Evaluierungsbericht des Dialogforums
wie
auch in den Zusammenfassungen über
die
mobilen Lärmmessergebnisse am Maurer Berg im Juli 2008
relativ harmlos.
Es war interessant festzustellen, dass
sich die
gleichen Fragen
gestellt wurden wie bei der Veranstaltung am 13.6.
Hauptsächlich
ging es darum, warum überhaupt dicht besiedelte Gebiete
überflogen werden (müssen), wer das Desaster AUA und
Skylink
bezahlen wird und wie es aussehen wird wenn die 3. Piste kommt. 

Hauptthema einer
weiteren Informations- und Diskussionsveranstaltung vor den
Einkaufsmärkten in Atzgersdorf-Mauer am letzten Samstag war
wieder einmal die Frage, warum überhaupt über Wien
und im speziellen über Liesing geflogen wird.
Insbesondere im Zusammenhang damit, dass die 2. Piste gebaut wurde, um
den Süden Wiens nicht mehr überfliegen zu
müssen, erreichte uns vermehrt die Frage, wann die
dafür Zuständigen endlich gegen den offensichtlich
vermeidbaren Fluglärm über dicht besiedelten Gebieten
auftreten.Wird bei Nordwind, Westwind oder vernachlässigbaren Wind entsprechend der Windrichtung von Süden gelandet, kann auch auf der Piste 34 zu den Nordwestdestinationen gestartet werden. Damit wird sowohl bei Starts- als auch bei Landungen über weitgehend unbesiedeltes Gebiet geflogen. |
Wird bei Nordwind hingegen unsinnigerweise mit Rückenwind gelandet so werden sowohl der Norden als auch der Süden Wiens durch Fluglärm belastet. Starts über Liesing führen zu einer massiven Lärmbelastung der Bevölkerung, die auch objektiv messbar ist: |

| 4 Starts
am Pfingstmontag zwischen 8:00 und
9:00 über die Flugroute
über Liesing
(LANUX1C) während die MOTIX1C und SITN4C/SITNI2X nicht
verwendet wurden. |
Die
parteiunabhängige BI Liesing gegen Fluglärm und die
3. Piste
hat in Kooperation mit den Liesinger Grünen 3
Infoveranstaltungen
in Liesing durchgeführt (Liesinger Platz, U6 Alt-Erlaa,
Mauerer
Hauptplatz).
Interessant
war auch das Zusammentreffen mit der grünen Parteispitze bei
der
Infoveranstaltung am Maurer Hauptplatz, wo es in aller Ruhe
möglich war, die spezifische Problematik der Start- und
Landerouten über Liesing zu diskutieren.
Als
Österreicher ist man offensichtlich nur berechtigt die
Schulden der Unternehmen der Luftfahrtbranche zu finanzieren.
Rücksichtnahme auf jene 100.000 Menschen die in den dichtest
besiedelten Wohngebieten in und um Liesing wohnen, darf man sich von
der AUA, Austro Control und Flughafen scheinbar nicht erwarten.
Daher ist es auch mehr als fraglich, ob die 500 Millionen
Euro
für
den Lufthansa-AUA-Deal den volkswirtschaftlich sinnvollen EU-Kriterien
entsprechen. Denn welcher private Investor würde
dafür
zahlen, um Tag und Nacht zugelärmt zu werden?
Diese
wurde nicht nur in einer Reihe von on-line Medien wiedergegeben,
sondern war auch Anlass für Radio Arabella ein
Kurzinterview in den Wien-Nachrichten um 16:30 zu senden, in
dem
vor allem die denkbar ungünstige Lage der Flugroute
über
Liesing und das Unverständnis warum gerade über
dichtest
besiedeltes Gebiet geflogen wird zum Ausdruck gebracht wurde.| SPÖ | ÖVP | Grüne | FPÖ | BZÖ | LIF | |
| SpitzenkandidatInnen | Fr. Bures | Dr. Schüssel | Dr. Glawischnig | Dr. Hübner | Hr. Gold | Dr. Hofmann |
| Mag. Schieder | Dr. Rasinger | Hr. Öllinger | Hr. Vilimsky | |||
| zusätzliche Anfrage an | Hr. Mahdalik | Hr. Westenthaler | ||||
| Problembewußsein und Forderungen | - | - | + + | + + | + | - |
| Reaktionszeit | + + | - | ++ | o | - | + + |

Mit der
Erweiterung des Lärmmessnetzwerks durch die beiden
Stationen Siebenhirten und Georgenberg
haben alle Liesinger die Möglichkeit sich über den
aktuellen
Fluglärm objektiv zu informieren. Auch die Einhaltung der
Versprechen, dass es durch die Verlegung der Flugrouten über
dichtest besiedeltes Gebiet zu keiner messbaren
Beeinträchtigung
der Bevölkerung durch Fluglärm kommen wird, lassen
sich so
recht einfach überprüfen. Derzeit ist davon leider
noch wenig
zu merken, kommt es doch immer wieder zu dröhnenden
Überflügen, die 20 dBA und mehr über dem
Umgebungslärm liegen. 

| Mit
der auf der Grund der 3. Piste möglichen Kapazität
von etwa 230.000
Starts, welche
bei einer Zunahme der Flugbewegungen von 8% pro Jahr
in 7 Jahren
erreicht sein dürfte, ist auf Grund der im Mediationsvertrag
festgelegten Pistenverteilung
damit zu rechnen, dass etwa täglich
mindestens 100-150 Starts der 420 in Starts in diese
Richtung
über Liesing gehen dürften. 120 Starts bedeuten 4 Stunden Dauerbeschallung, im zu erwartenden Extremfall ist mit knapp 300 Starts und damit mit 10 Stunden Dauerbeschallung pro Tag zu rechnen! |
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§7 LVR: Bei
Flügen
über dichtbesiedeltem Gebiet ist eine Flughöhe
einzuhalten,
durch die ua unnötige Lärmbelästigungen
vermieden werden.
§19 Abs 1 LVR: Beim Anfliegen, Überfliegen oder Abfliegen von Flugplätzen sind die von der Austro Control GmbH mit Rücksicht auf die Sicherheit der Luftfahrt und zur Verminderung von Lärmbelästigungen gegebenenfalls aufgetragenen Verfahren einzuhalten.
§19 Abs 5
LVR: Unbeschadet des Abs. 1 kann die Austro Control GmbH auf
bestimmten Flugplätzen unter Bedachtnahme auf die Sicherheit
der
Luftfahrt und zur Vermeidung von Lärmbelästigungen
besondere An- und
Abflugverfahren auftragen...
...
Pflichtwidrige
Unterlassungen dieser
Aufgabe durch die ACG begründen einen Amtshaftungsanspruch
(Zitat
aus einem von der AFLG erwirkten Urteils des OLG Wien vom 21.8.2006,
Seite 11f.)
§19 Abs 6 LVR Die Bewilligungen gemäß Abs. 5 sind insoweit mit Bedingungen, Befristungen, Auflagen und Widerrufsvorbehalt zu erteilen, als dies mit Rücksicht auf die Sicherheit der Luftfahrt und zur Vermeidung von Lärmbelästigungen erforderlich erscheint.
Da die Austro Control von Amts wegen für die Einhaltung haftet und es sich bei Liesing um dichtest besiedeltes Gebiet handelt (im Durchschnitt etwa 6 mal dichter besiedelt ist, als der dicht besiedelte Bezirk Mödling), so sollte man davon ausgehen dürfen, dass diese Behörde auch keine dröhnenden Überflüge über Liesing zulassen dürfte. Erfahrungsgemäß ist das seit 2004 nicht mehr der Fall und statt auf ein Ersuchen um Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtung unnötigen Fluglärm über den dichtest besiedelten 23. Bezirk mit seinen vielen Grünruhelagen zu vermeiden einzugehen, verweigert man bei der Austro Control noch immer eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den gesetzlichen Pflichten und begründet das mit rein privatrechtlichen Abkommen, was ernsthafte Zweifel an der Umsetzung rechtsstaatlicher Prinzipien aufkommen lässt. Unter anderem wird auch auf den unter dubiosesten Bedingungen zu Stande gekommene Teilvertrag zwischen Flughafen und Politikern hingewiesen, in dem auch die neue Abflugroute über Liesing festgelegt wurde. Die Abflugrouten sind aber deswegen genauso wenig gesetzeskonform, wie ein Banküberfall nur deswegen gesetzeskonform wird, nur weil eine Nachbarbank diesen vertraglich zugestimmt hat. Daher ist auch weiterhin darauf zu beharren, dass sich die Austro Control um die Einhaltung der Luftverkehrsregeln über lärmschonendes Fliegen kümmert, im einfachsten Fall durch die Zurücknahme der Flugrouten die in den letzen Jahren über dicht besiedelte Gebiete verlegt wurden.|
Abschätzung
für 2005 |
Österreichweite
Abschätzung der Feinstaub-Partikel-Emissionen aus
Verbrennungsprozessen |
Regionale
Abschätzung der Feinstaub-Partikel-Emissionen im
Großraum Wien |
||||
|
|
Aufteilung
der 26.100 t |
PM
2,5 Feinstaub Emissionen in Tonnen [1] |
Emittierte
Partikelanzahl
unter Berücksichtigung der unterschiedlichen
Partikelgrößenverteilung von Flugzeugtriebwerken im
Vergleich zu modernen PKW Dieselmotoren [2], [3], [6]
|
Anteil der Starts und Landungen des Flughafens
Wien [4] bzw.
Anteil Wien und
Niederösterreich in % der Fahrleistung [5] an
den jeweiligen österreichischen Werten im Jahr 2005 |
Emittierte
Partikelanzahl
des Flugverkehrs der über
den FH Wien abgewickelt wird bzw. des Straßenverkehrs in Wien
und Niederösterreich |
|
|
Nationaler
Flugverkehr |
0,3 |
78 |
2,46E+24 |
74,2% |
1,82E+24 |
|
|
PKW |
7,4 |
1931 |
5,33E+24 |
35,0% |
1,86E+24 |
|
|
leichte
LKW |
2,6 |
679 |
1,87E+24 |
35,0% |
6,55E+23 |
|
|
schwere
LKW |
7,9 |
2062 |
5,69E+24 |
30,0% |
1,71E+24 |
|


Immer
wieder wird der Flughafen als Wirtschaftsmotor der Region dargestellt
und irgendwelche Phantasiezahlen über die Anzahl der davon
abhängigen Jobs genannt. Jede Diskussion über die
Sinnhaftigkeit eines weiteren Ausbaus des Flughafens wird sofort als
Jobvernichtung dargestellt.| Mit
der auf der Grund der 3. Piste möglichen Kapazität
von etwa 230.000
Starts, welche
bei einer Zunahme der Flugbewegungen von 8% pro Jahr
in 7 Jahren
erreicht sein dürfte, ist auf Grund der im Mediationsvertrag
festgelegten Pistenverteilung
damit zu rechnen, dass etwa täglich
100-150 Starts der 420 in Starts in diese Richtung
über Liesing gehen dürften. 120 Starts bedeuten 4 Stunden Dauerbeschallung, im zu erwartenden Extremfall ist mit knapp 300 Starts und damit mit 10 Stunden Dauerbeschallung pro Tag zu rechnen! |
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Wieder wüten
in Griechenland, Portugal und Italien riesige
Waldbrände.
Allein auf der griechischen Halbinsel Peloponnes kamen schon
über
50 Menschen in den Flammen ums Leben, schuld daran dürfte
nicht
zuletzt der Klimawandel sein. So war nicht nur der Sommer
extrem
heiß, sondern auch der Winter viel zu trocken.Eine
Karte
mit den in der UVE für die 3. Piste
eingereichten Flugrouten lässt für Liesing
das Schlimmste
befürchten, da die meisten, wenn nicht alle Starts von der 3.
Piste Richtung Westen über Liesing gehen würden: