Die
Presse, 17.10.2006, Seite 11: Fluglärm
Sehr geehrter Herr
Bitzan,
Danke für diesen vernünftigen Artikel, der sehr
gut zeigt, dass Fluglärmbetroffene
keine fortschrittsfeindlichen Flugverkehrsgegner sind,
sondern vernünftige, von jedem halbwegs noch ethisch denkenden
Menschen anzuerkennende Argumente vertreten: nämlich das
Menschenrecht auf möglichst geringe Beeinträchtigung durch
an sich berechtigte Interessen der Allgemeinheit. Diese enden aber
auch spätestens dort wo es nicht um volkswirtschaftlich
wichtigen Flugverkehr sondern um rein betriebswirtschaftlich
induzierten Fracht-Umladeverkehr geht, der nicht der Allgemeinheit
nützt sondern ausschliesslich den Aktionären und dem
(gewinnbeteiligten) Management des Flughafens.
Mag. Paul
Matusek,
Betroffener, Hietzing