Sehr geehrte Damen und Herren!
Unnötige Kurven in der Luft zu vermeiden spart nicht nur Treibstoff sondern auch CO2. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Landeschleifen, wo aus der Nähe des Flughafens kommend nochmals in die Gegenrichtung bis zum Lainzer Tiergarten oder Neusiedler See geflogen wird, kritisch zu hinterfragen. Stattdessen bietet sich ein lärmarmer und treibstoffsparender kontinuierlicher Sinkflug an, mit dem die Piste möglichst direkt angeflogen wird.
Dort wo es aber möglich ist, dicht besiedeltes Gebiet zu umfliegen, wie beispielsweise beim Starten, sind auf die Gesamtflugstrecke gesehen minimale Umwege von ganz wenigen Prozent volkswirtschaftlich durchaus sinnvoll. Denn nur so können die Anzahl der Fluglärmbetroffenen und damit einher gehenden Gesundheitskosten für die Allgemeinheit möglichst gering gehalten werden.
Geht es tatsächlich um die CO2-Bilanz und nicht nur um Kosten für die Fluglinien, so wäre einmal bei den Belohnungen für den Transitflugverkehr anzusetzen. Passagier, die in Wien nur zum Umsteigen Landen und Starten, belasten damit nicht nur die Umwelt doppelt, sie kosten uns auch mehr als sie bringen.
Mit freundlichen Grüßen