Mittwoch, 19. Oktober 2011 21:46
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Subject: Beschwerde über den Fluglärm im 23.
Bezirk - Nachtflugroutenoptimierung zu Lasten der
Bevölkerung
1989 hat das
Bundesamt für Zivilluftfahrt im Zuge einer temporären
Verschwenkung einer Flugroute von Mai 1988 bis November 1989 und
entsprechenden Beschwerden aus dem damals noch nicht überflogenen aber
vom Fluglärm temporär massiv betroffenen Rodaun explizit darauf
hingewiesen, "dass für die für den Raum Rodaun in Betracht
kommenden Strecken aus Lärmschutzgründen ein "Nachtflugverbot"
besteht." Ganz ohne Mediationsvertrag. So wie auch die
Flugroutenverschwenkung ohne Dialogforum wieder zurückgenommen
wurde.
Heute - nach einer
jahrelangen Aktivitäten des Mediationsverfahrens und des
Dialogforums wird nicht nur bis weit nach 21 Uhr direkt
über den dicht besiedelten 23. Bezirk gestartet, es gibt auch
kein Nachtflugverbot mehr sondern nur eine
Nachtflugregelung. Im Zuge dieser wird dann so geflogen, dass
nach 21 Uhr zwar Richtung Sollenau gestartet wird, dann aber ab einer viel zu
niedrigen Flughöhe Richtung Norden geflogen wird. Damit wird über die
Siedlungsachse im Süden Wiens ein Lärmteppich gelegt wird, der von Mödling bis
Liesing reicht:

Das gehört wohl
auch zu den "Verbesserungen", die sich ein Herr Gemeinderat Valentin (als
Vertreter des Wiener Bürgermeisters) und andere Flugverkehrslobbyisten auf
die Fahnen heften dürfen. Dramatische Verbesserungen für die Fluglinien auf
Kosten der Nachtruhe von deutlich mehr als 100.000
Betroffenen.
Damit nicht genug,
sind mit einer 3. Piste auch noch weitere "Verbesserungen" geplant, die den
Süden Wiens endgültig in eine Fluglärmhölle verwandeln sollen.